Bundestagswahl 24.09.2017 - Stadt Nettetal

25. September 2017

MOSAIKBRUNNEN: UNTERSCHRIFTENAKTION VON SPD, B90/DIE GRÜNEN, WIN UND FDP

17. August 2017

Im letzten Betriebsausschuss Nettebetrieb am 13. August 2017 haben die Fraktionen von CDU und AFD für den Abriss des Mosaikbrunnens am Ingenhovenpark in Nettetal- Lobberich gestimmt und damit die Mehrheit im Ausschuss erhalten. Die Erhaltung und Begrünung des Brunnens würde die Stadt nicht mehr als ca. 500,00 € im Jahr kosten. Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, WIN und FDP Nettetal sind der Meinung, dass es sich dabei um einen lohnenswerten geringen Kostenaufwand handelt, mit denen ein kleines Lobbericher Wahrzeichen erhalten und gepflegt werden könnte. Die abschließende Entscheidung über das Schicksal des Brunnens wird in der Ratssitzung am
5. Oktober 2017 gefällt. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um der Mehrheit der Stadtverordneten zu zeigen, dass nicht nur Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, WIN und FDP an dem kleinen Brunnenhängen, sondern auch viele Nettetaler Bürgerinnen und Bürger.

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Mit 90 noch im Handwerk tätig

19. August 2016

Nettetal 19.08.2016

 2008 erhielt Alfred Wesch den Goldenen Meisterbrief.

Alfred Wesch aus Kaldenkirchen ist 90 Jahre alt, aber noch im Berufsleben: Als Bauhandwerker kümmert er sich auch selbst um die Buchhaltung.

Alfred Wesch dürfte einer der ältesten selbstständigen Bauhandwerker in Deutschland sein. Der 90-Jährige wurde am 10. Juli 1926 in Ragnit bei Tilsit (Ostpreußen) geboren. Nach mehr als vier Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft kam er 1949 nach Kaldenkirchen, weil dort Verwandte der Mutter lebten. Heute wohnt Wesch an der Ringstraße 8.Er absolvierte eine Maurerlehre in Krefeld und bestand 1958 die Meisterprüfung. Ein Jahr später machte er sich mit einer Bauunternehmung selbständig.

Das letzte größere Projekt, eine Garagenanlage, wickelte er unlängst in Düsseldorf-Kaiserswerth ab. Wie seit Jahren stehen noch einige Sanierungsarbeiten für die Nettetaler Baugesellschaft an,
dann wird in diesem Jahr eine Ära zu Ende gehen.
Zuletzt waren noch zwei Handwerker bei ihm tätig.
Die Aufgabe des Lohnbuchhalters erledigte er hingegen selbst,
"dafür habe ich ein gutes Programm", erklärt Wesch.

Fünfzig Jahre engagierte er sich für die Handwerksorganisation und seinen Berufsstand. Für seine Verdienste wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Handwerkskammer Düsseldorf geehrt.
Ein halbes Jahrhundert gehörte er dem Vorstand der Baugewerbe-Innung an und fungierte als Lehrlingswart. Schon 1965 wurde er Meisterbeisitzer im Zwischen- und Gesellenprüfungsausschuss der Handwerkskammer für das Maurerhandwerk.

Er ist seit 60 Jahren mit Ehefrau Ingeborg verheiratet, das Paar hat vier Kinder und drei Enkel. Im Vorstand der FDP arbeitete er 35 Jahre, er war sachkundiger Bürger in Ausschüssen des Kreistages und des Rates der Stadt. Außerdem gehörte er in den neunziger Jahren dem Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Kaldenkirchen an.

Quelle: RP Online

Beitrittsgespräche beenden, Partnerschaft erhalten

18. July 2016

18.07.2016

Die Demokratie in der Türkei steht auf Messers Schneide: Nach dem Putschversuch am Wochenende werden nicht nur Militärs, sondern auch Richter verhaftet und die Einführung der Todesstrafe diskutiert. Die Freien Demokraten warnen ausdrücklich vor diesem Schritt. "Wir erwarten vom türkischen Präsidenten Erdogan, dass er bei der Aufarbeitung des Putschversuchs rechtsstaatliche Grundlagen nicht verlässt. Ansonsten würden Gespräche über Visafreiheit und EU-Mitgliedschaft gegenstandslos", unterstrich FDP-Vize Wolfgang Kubicki. Diese Mahnung bekräftigten FDP-Chef Christian Lindner, FDP-Generalsekretärin Nicola Beer und der Vizepräsident des EU-Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff.

"Es macht uns Freie Demokraten außerordentlich betroffen, dass Präsident Erdogan und türkische Regierungsmitglieder jetzt die Einführung der Todesstrafe erörtern", verdeutlichte Kubicki. Der versuchte Putsch dürfe nicht dazu missbraucht werden, um Erdogan nahezu diktatorische Vollmachten zu verschaffen. Diese Sorge teilt auch der FDP-Bundesvorsitzende. "Ich halte Herrn Erdogan nicht für einen lupenreinen Demokraten. Und meine Befürchtung ist, dass er die jetzige Situation zu seinen Zwecken nutzt, erst recht aus der Türkei einen autoritären, islamischen Staat zu machen", erläuterte Lindner im "Deutschlandfunk"-Interview.

Angesichts der Lage in der Türkei müssten die EU-Beitrittsverhandlungen aus Lindners Sicht gestoppt werden. "Die Türkei soll weiter ein Partner von EU sein. Sie ist ja auch ein NATO-Verbündeter. Aber diese jetzt inhaltlich völlig ausgehöhlten Beitrittsgespräche sollte man im gegenseitigen Interesse beenden", betonte er. Darüber hinaus müssten Deutschland und Europa einsehen, dass sie sich nicht auf Erdogan und sein Land auf Dauer verlassen dürften. "Europa muss Verantwortung für seine eigenen Interessen übernehmen. Für mich heißt das nichts anderes, als dass wir einen europäischen Grenzschutz brauchen, eine europäische Grenzpolizei, gemeinsam getragen", forderte der FDP-Chef.


Subventionen zahlt der Steuerzahler

18. July 2016

18.05.2016

Das Kabinett hat ein Maßnahmenpaket zur Förderung des Absatzes von Elektroautos beschlossen. Teil des Pakets ist die umstrittene Prämie für den Kauf von Elektroautos: Autokäufer sollen bis zu 4.000 Euro vom Staat bekommen, wenn sie sich für E-Autos entscheiden. Die Prämie koste viel und bringe wenig, konstatierte FDP-Chef Christian Lindner. Er kritisierte, dass der "Wiedereinstieg in die Subventionspolitik" neue Begehrlichkeiten wecke.

Aus Sicht von Lindner diene die E-Prämie "einzig der Gesichtswahrung von Union und SPD, die mit Ihrer E-Planwirtschaft Schiffbruch erlitten haben".
Die Prämie belege darüber hinaus die "völlige Marginalisierung des marktwirtschaftlichen Flügels der Union", stellte der FDP-Chef klar. Sein Vorschlag: Statt der Kaufprämie solle die Große Koalition bessere Investitionsmöglichkeiten im Mittelstand schaffen. Lindner warnte: "Der wirkliche Verlierer steht heute schon fest: Es ist wieder einmal der Steuerzahler."